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Raumschiff Erde #RSE11

Gestern fand zum zweiten mal die Hamburg (Un-)Konferenz Raumschiff Erde statt. Wie im Vorjahr durften wir das Harburger Stellwerk als Raumkapsel nutzen und mit freudiger Erwartung hoben wir zu Ehren von Benoît Mandelbrot ab und tauchten ein in eine Mischung aus Philosophie, Visionen, kreativen Freiräumen, offen Plattformen, erstrebenswerten Zielen zum Mond zu fliegen, neuen Formen von Interaktion und der U-Bahn als Künstleratelier bzw. Tonstudio.

Mit faszinierenden Vorträgen und einer bunten und spannenden Mischung verschiedenster Leute, freien Franz(Mandel)brötchen, Obst und Brezeln wurde den Passagieren ein großartiges Unterhaltungsprogramm zuteil.

Der Landeanflug wurde mit wunderbarerer Musik von Judith Tellado begleitet und in der Turmbar des Hamburger Hafenhotels wurde noch auf die erfolgreiche Reise angestoßen.

Wir haben uns sehr gefreut auch das Living Place Hamburg (und uns als Seamless Interaction) in diesem Rahmen vorstellen zu dürfen, hatten viele nette Gespräche und sind gespannt auf baldige Besuche. Update: Hier die Folien:

Wir bedanken uns ganz herzlich (bei Matthias, Michael, Monic, Valentin und Christian) für die einfach nur großartige Organisation des Events und hoffen einen Abheben 2012.

Dieser Blogeintrag ist auch auf www.Seamlessinteraction.com/blog veröffentlich worden

Hamburg Cubical

Finally here is the first video of the Hamburg Cubical in action. There are some papers about the development and different scenarios here and here (unfortunately in german).
Update: The Page is up again and finally we linked the papers.

So check the video and stay tuned for more.

Präsentation auf dem diesjährigen 22. Forum Bauinformatik in Berlin

Mit ihrem Paper “Anwendungen des IFC Produktdatenmodells in intelligenten Gebäuden” sind Bastian Karstaedt und Prof. Birgit Wendholt beim diesjährigen Forum Bauinformatik vertreten. Das Forum wird dieses Jahr von der TU Berlin ausgetragen und kann auf eine 22 jährige Geschichte zurückblicken.

Das Paper beschreibt die Anwendungsmöglichkeiten von dreidimensionalen, objektorientierten Gebäudemodellen in Smart Homes. Beispielsweise kann der Bewohner des Living Places bei der Suche von Gegenständen (z.B. eines Schlüssels) unterstützt werden. Hierbei stellt das Gebäudemodell einen Service bereit, der mit Hilfe von Bilderkennungsverfahren die Position eines Gegenstandes im Raum ermittelt und dem Bewohner mitteilt (“Der Schlüssel befindet sich im Wohnzimmer, auf dem Sofa neben dem Couchtisch.”). Durch das Tracking des Aufenthaltsortes einer Person ergeben sich weitere Möglichkeiten auf Basis eines detaillierten Gebäudemodells. So können dadurch z.B. diejenigen Bildschirme, die sich nicht in der Nähe des Bewohners befinden abgeschaltet werden.

Weitere Szenarien befinden sich derzeit in der Umsetzung – im kommenden Projektsemester sind also spannende Entwicklungen zu erwarten!

Hamburger Lehrpreis

Dieses Jahr wurde zum zweiten mal der Hamburger Lehrpreis vergeben.  Und zum zweiten mal ist ein Professor des Living Place Hamburg Teams mit dem Lehrpreis ausgezeichnet worden.

Nachdem Gunter Klemke 2009 den Preis bekam hat in diesem Jahr Kai von Luck  den Preis erhalten.

Wir gratulieren Kai von Luck und sind sehr stolz über diese wiederholte Auszeichnung für ein Mitglied des Living Place Hamburg Teams!

Work in Progress

Es ist einiges passiert in den letzten Tagen und Wochen. Hier mal ein kleines Update:

Nach langen Überlegungen, Diskussionen und Planungen haben wir uns entschieden und eine Küche bestellt. Um ein Gefühl für den eingenommenen Raum zu bekommen haben wir und Platzhalter gebastelt und mal geschaut wie viel Platz unsere Küche denn so einnimmt und braucht.

Mit einem Küchenplaner geplant sieht das dann so aus:

Wir haben möglichst viel modular und veränderbar gehalten, dass wir es anpassen und modifizieren können. Unterschiedliche Überlegungen, was man mit einer Küche der Zukunft anstellen kann sind hier zu finden. (Weiteres zum Living Place Hamburg und anderen Projekten gibt es unter www.besteseitederwelt.de)

Desweiteren ist die Ausschreibung für das integrierte Usability Labor abgeschlossen. Hier wird auch fleißig geplant und gearbeitet. Dazu mehr wenn wir ein paar Fotos haben.

Und als letzter Punkt bleibt noch zu sagen, dass wir die Möbel in den nächsten 2 Wochen erwarten. Zwar wird dann noch das ein oder andere fehlen, aber die Grundausstattung dürften wir damit haben.

Wenn alles gut läuft könnte im August die  Wohnung (halbwegs) eingerichtet und das Usability Labor in Betrieb genommen sein.

Bilder nach dem Umbau

Bilder vom Abriss und Umbau

Ich hab mal eine kleine Auswahl an Bildern zusammengesucht.

Vor dem Umbau:


Urzustand im Living Place

Urzustand im Living Place

Dann mussten die Wände weichen:

Abrissphase

Abrissphase

Und der Wiederaufbau:

Renovierung

Renovierung

Aktuelle Fotos vom Ist-Zustand folgen in den nächsten Tagen… es muss ja auch ein wenig spannend bleiben.

Logo

Wir haben ein Logo!
In ähnlicher Form war es dort oben ja schon etwas länger zu sehen. Jetzt haben wir uns final für eine Version entschieden.

Das Logo hat Marissa Kimmel erstellt.
Vielen vielen Dank dafür! Wir sind wirklich begeistert und freuen uns in dem neuem Gewand präsentieren zu können.

We just moved in…

Die Kaffeemaschine ist auch schon aufgebaut.

Kickoff

Hello,

es ist soweit wir legen los. Nicht nur hier in dem Blog / Projekttagebuch sondern auch mit großen Schritten in der Wohnung.

Worum es geht? Vielleicht nochmals ein kleiner Abriss worum es geht:

An der HAW Hamburg wird seit 2009 ein Living Place konzipiert, welches sich als konkrete Muster- und Experimentalwohnung ausprägt und es Personen ermöglichen soll, in realistischen Experimenten mehrere Tage auf Probe zu wohnen. In diesem Kontext sollen insbesondere neue Konzepte, wie z.B aus dem Bereich Tangible Computing, erprobt werden. […]
Kern der Untersuchungen im Living Place Hamburg werden Versuche im Kontext des Ambient Intelligence sein, die sich mit situationsadäquatem Verhalten auseinandersetzen. Die typische Sichtweise von Context Aware Computing als intelli- genter adaptiver Umgebung wird dabei ergänzt um Untersuchungen über einfache Interaktionsmodalitäten innerhalb dieser Wohnumgebung mit Hilfe von Tangible Computing als natürliche Eingriffsmöglichkeiten der Bewohner.

(Aus: Gregor, S. et al (2009). Tangible Computing revisited: Anfassbare Computer in Intelligenten Umgebungen)

Vielleicht ist die Zusammenfassung aus dem Projektbericht auch ganz Hilfreich:

Das seit 2009 vorangetriebene Projekt Living Place Hamburg ist ein Labor, welches sich als konkrete Muster- und Experimentalwohnung ausprägt und es Personen ermöglichen soll, in realistischen Experimenten mehrere Tage auf Probe zu wohnen. Das Living Place Ham- burg dient dazu Techniken und Technologien in einen neuen Zusammenhang zu setzten und ebenso neue Technologien zu entwickeln. Ziel ist es, eine Integrationsplattform von Innovation in einer realen Wohnung zu bieten. Auf dieser Basis sollen gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und anderen Bereichen wie Schulen, Kammern etc. neue Konzepte entwickelt und diese im Real-Kontext umgesetzt werden, um ein besseres Verständnis für die Zukunft im digitalen Zeitalter zu schaffen. Szenarien wie beispielsweise situationsadäquates Verhalten der Wohnumgebung, adaptiver Lichtsteuerung, natürlichen Eingriffsmöglichkeiten in Situationsänderungen oder Elementen zur Unterstützung von sozialer Interaktion sind Basis für ein besseres Verständnis von modernen Technologien und deren Einbindung in das tägliche Leben.

Hier in dem Blog soll über den Fortschritt berichtet werden. Was ist und wird passieren? Welche Projekte werden zur Zeit verfolgt. Hinweise auf interessante Projekte, Artikel und Konferenzen sollen hier zu finden sein.

In diesem Sinne, viel Spaß beim bloggen und lesen.

m.